Saturday, July 10, 2010

Besonderheiten - Honduras

Die zwei Wochen in Honduras haben mir sehr gut gefallen (getan : ). Ein tolles Land mit unglaublich freundlichen Menschen ... und bisher auch noch wenigen Touristen!
Die Natur ist mir besonders im Gedaechnis - die reich bewaldeten Berge und unzaehligen Nationalparks macht Honduras zu einem willkommen Land fuer Tree-hugers (Baueme Umarmer : )

Ohne zu politisch zu werden, kann man als tourist nur schlecht die starke Praesenz des Militaers uebersehen. Nach einem Militärputsch letzten Jahres (am 28. Juni 2009) wurde der soziale Roberto Micheletti Bain seines Amtes entledigt, und eine Unterstuetzung des grossen Noerdlichen Bruders ist wohl mehr als wahrscheinlich.

Die Armut ist nicht zu uebersehen, obwohl es von aussen so aussieht, das Honduras durchaus das Zeug um seine Leute zu ernaehren. Plantagen von Bananen und Annanass sind weit verbreitet. Des weiteren haben sie ausgezeichneten Kaffee, Bohnen und Mais ... fragt sich wo diese Lebensmittel hinverschickt werden, so dass die einheimischen manschmal nicht mehr als Tortillas (eine Art Fladenbort) mit Salz zu essen haben.

Stromausfaelle sind erheblich, und soweit ich sehen kann, die Regel. Die Strassen gibt es wenige, aber mann muss sagen, dass die Vorhanden Strassen in guter Kondition sind (fuer Zentralamerika).

Grosses Problem ist - wie immer - die Ausbildung ... das ist eine Laengere Geschichte, und ab hier wirds dann auch richtig Politisch ... : )

On a lighter note (zu den leichteren Themen): Die Jungs hier haben die Eigenart grosse Lautsprecher vor den Geschaeften aufzustellen, die dementsprechend laute, lokale Musik spielen ... ist hier wohl ein Verkaufsargument : )

Das Stromnetz gleicht einem Spinnennetz (na gut, da sind wir auch arg verwoehnt in Deutschland) und die Fluesse sehen natuerlich auch nicht mehr so frisch aus (was heisst: zum Zaehneputzen eine Wasserflasche mitbringen).

Bohnen (rote), Reis und Tortillas gibt es morgens, mittags und Abends. Fleisch ist immer noch was Besonderes. Kaffee wird gerne und viel getrunken. Pferde gibt es auch viele, aber in Deutschland wuerden wir so wohl eher als unterernaehrte Esel bezeichnen - leider...

Die katholische Kirche ist hier noch (mehr oder minder) beliebt. Kinder haben die Familien viele.
Es gibt zwei Jahreszeiten: die Trockene und die Nasse (zur Zeit ist die Regenseason).

Machisimo ist nicht so offensichtlich wie in den Suedamerikanischen Laendern, dennoch ist er noch stark am vorhandensein in den Familien... zum Bsp. darf eine Frau auch mal keinen Fuerherschein machen, da sich das als Frau nicht gehoert) ....

Verhandelt wird wenig. Dafuer kann man den Menschen vertrauen, wenn sie dir einen Preis sagen...

Alles im allem ein wunderschoenes Land zu dem ich gerne zurückkommen werde/wuerde : )

1 comment:

bentehampel@googlemail.com said...

Hej Hej von der Sahara..

hab das Gefühl, man muss hier nicht wirklich vereisen um ein exotisches Land zu erleben. Schwitzen hier bei 38 Grad.. Ansonsten versuche ich den Sommer zu geniessen. Allerdings ist es schwer die Muße vom letzten Jahr zurück zu bekommen. Vielleicht auch deshalb, weil Du dabei fehlst ;-0 Tja, was soll ich sagen.. es ist schon wieder Juli ;-)

Pass auf Dich auf und genieß das Leben in vollen zügen...

Bente